Forschende aus verschiedenen Ländern kamen in Wien zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der alevitischen Bildung zu diskutieren. Mit ihrem interdisziplinären Programm setzte die Konferenz ein starkes Zeichen für die zunehmende internationale Etablierung der Alevitisch-Theologischen Studien als eigenständiges Forschungsfeld.
Das Konferenzprogramm zeichnete sich durch eine große thematische Vielfalt aus. Die Vorträge beleuchteten historische, theologische, religionspädagogische und gesellschaftliche Fragestellungen der alevitischen Bildung und präsentierten sowohl laufende als auch abgeschlossene Forschungsprojekte. Dabei wurden unterschiedliche nationale und institutionelle Perspektiven zusammengeführt und in einen gemeinsamen wissenschaftlichen Dialog eingebettet.
Ein zentrales Anliegen der Konferenz war die internationale Vernetzung der Forschenden. Die Tagung bot dafür einen idealen Rahmen: Neben den wissenschaftlichen Sitzungen entstanden zahlreiche Gespräche über gemeinsame Forschungsinteressen, zukünftige Kooperationen und Publikationsvorhaben. Besonders der Austausch zwischen etablierten Wissenschafter*innen und Nachwuchsforschenden wurde von den Teilnehmenden als großer Gewinn hervorgehoben. Auch die Resonanz auf die Organisation der Konferenz fiel durchwegs positiv aus. Die angenehme Arbeitsatmosphäre, das hohe wissenschaftliche Niveau sowie die Möglichkeit zu intensiven Diskussionen wurden von den Teilnehmenden mehrfach hervorgehoben.
Mit der erfolgreichen Durchführung der ersten "International Conference on Alevi Studies" ist es gelungen, einen bedeutenden Beitrag zur internationalen Sichtbarkeit der Alevitisch-Theologischen Studien an der Universität Wien zu leisten.
